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Von Rückwärtsfliegern und Riesenschildkröten

Natur und Artenreichtum auf Trinidad & Tobago entdecken

So viele unterschiedliche Arten auf so kleinem Raum: Das macht Trinidad & Tobago kein anderes Land in der Karibik nach. Selbst weltweit gehören die Schwesterinseln damit zu den Spitzenreitern.

Berge und Savannen, Laub- und Regenwälder sowie Süß- und Salzwassersümpfe bieten Lebensraum für über 450 Vogelarten, über 620 Schmetterlingsarten, rund 100 Arten von Säugetieren sowie mehr als 2500 Pflanzenspezies, davon allein 700 Orchideen. Wer abwechslungsreiche Naturerlebnisse sucht, ist hier richtig. Dabei legt der Karibikstaat besonderen Wert auf nachhaltigen und naturverträglichen Tourismus.

Trinidad: Regenwald, Riesenschildkröten und ein See aus Asphalt 

Trinidads Norden wird von der Gebirgskette Northern Range dominiert, die bis über 900 Meter ansteigt und mit dichtem Regenwald bedeckt ist. Gürteltier, Aguti, Opossum und Ameisenbär streifen durch das Unterholz. Im nebelfeuchten Gipfelbereich lebt der Goldene Baumfrosch, der nur hier und in Venezuela vorkommt. Weitaus häufiger trifft man auf eine der 17 heimischen Kolibriarten. Die schillernden Wesen sind die einzigen Vögel, die rückwärts fliegen können. Das und vieles mehr zur inseltypischen Flora und Fauna erklären die Experten des Asa Wright Nature Centre auf geführten Wanderungen. 

Natur Trinidad und Tobago

Auch die Strände sind Bühnen für ein beeindruckendes Naturschauspiel. Von März bis August wühlen sich die mächtigen, über zwei Meter langen Lederrückenschildkröten durch den Sand, um ihre Eier abzulegen. Bei Blanchisseuse, Grande Rivière und Matura kann man die Tiere auf geführten Touren beobachten, ohne sie zu stören.

Mystische Mangrovenwälder, bewohnt von seltenen Tierarten, sind in zwei Feuchtgebieten Trinidads zu finden: In den Caroni-Sümpfen im Westen und den Nariva-Sümpfen mit dem angrenzenden Bush Bush Wildlife Sanctuary im Osten der Insel. Vom Boot oder Kajak aus sieht man hier Schwärme von Ibissen und dort Seekühe, die behäbig durchs Wasser treiben.

Grau statt blau präsentiert sich der weltweit größte Natur-Asphalt-See La Brea, 40 Hektar groß und stellenweise bis zu 100 Meter tief. Stetig quillt flüssiges Bitumen nach oben und härtet zu Asphalt aus – ein wichtiges Exportprodukt und ein echtes Naturwunder.

Tobago: Vielfalt an Land und im Wasser  

Auf der kleinen Schwesterinsel Tobago lockt das seit 1776 unter Schutz stehende Main Ridge Forest Reserve die Besucher. Es ist das älteste Naturschutzgebiet der westlichen Hemisphäre. Zahlreiche Wanderwege laden dazu ein, den Geheimnissen des Regenwalds auf die Spur zu kommen. Für seine Artenvielfalt in kaum berührter Natur ist das Gebiet mehrfach zur „World's Leading Eco-Tourism Destination“ gekürt worden.

Die gigantischen Lederrückenschildkröten kommen auch auf Tobago an Land – unter anderem bei Stonehaven sowie in der Courland Bay. Die Vielfalt unter Wasser ist ebenso groß wie die an Land: Unzählige tropische Fische und Korallen, darunter die weltgrößte, über 2000 Jahre alte Hirnkoralle, sind vor den Küsten Tobagos zu Hause. Wichtige Rast- und Niststätten für Vögel sind die kleinen Inseln Little Tobago und St. Giles. 

  • Main Ridge Forest Reserve

    Main Ridge Forest Reserve

    Natur Trinidad und Tobago

    Auf der kleinen Schwesterinsel Tobago lockt das seit 1776 unter Schutz stehende Main Ridge Forest Reserve die Besucher. Es ist das älteste Naturschutzgebiet der westlichen Hemisphäre. Zahlreiche Wanderwege laden dazu ein, den Geheimnissen des Regenwalds auf die Spur zu kommen.

  • Asa Wright Nature Centre

    Asa Wright Nature Centre

    Natur Trinidad und Tobago

    Informationen zur inseltypischen Flora und Fauna geben die Experten des Asa Wright Nature Centre auf geführten Wanderungen.  

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