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Wandern, Tauchen, Mountainbiking: Aktivurlaub in Trinidad & Tobago

Trinidad & Tobago ist mehr als ein karibisches Urlaubsparadies. Beide Inseln haben auch Aktivurlaubern so einiges zu bieten: Rad- und Wandertouren in den Regenwald, eine Fahrt mit dem Kajak durch Mangrovensümpfe, Tauchen zu Unterwasserriffen und vieles mehr – immer vor einer traumhaft schönen Naturkulisse.

Wind in den Segeln und Wellen zum Surfen

Segler finden in den zahlreichen Yachthäfen der Halbinsel Chaguaramas im Nordwesten Trinidads, unweit der Hauptstadt Port of Spain, ideale Bedingungen. Tagestörns zum Mitsegeln auf dem Katamaran werden ebenso angeboten wie das Chartern einer Yacht oder Liegeplätze für das eigene Boot.

Auf einem Törn rund um die Schwesterinsel Tobago stößt man auf verträumte Buchten, die oft nur vom Wasser aus zu erreichen sind. Die wichtigsten Anlegeplätze Tobagos sind Charlottesville, Scarborough, Store Bay und Pigeon Point.

Surfer-Träume

erfüllen sich in der Mount Irvine Bay, Tobago: weiße Strände, schattenspendende Mandelbäume und reichlich Wellen. Auch Trinidads nördliche Strände eignen sich zum Surfen, etwa Blanchisseuse, Grande Rivière und Sans Souci. Der beste Ort für Wind- und Kitesurfer ist Pigeon Point. Der beliebteste Strand im Südwesten Tobagos ist auch Austragungsort der viertägigen Tobago Carnival Regatta – The Wind Festival. Von Dezember bis Mitte Mai kann man hier mit konstant starkem Wind rechnen. Anfänger lernen in den Surfschulen den Umgang mit Brett und Schirm.

Mit Boot, Kajak und Stand Up Paddle durch die Mangrovenwälder

Auf dem Kajak durch Sumpfgebiete und Mangrovendschungel gleiten, vorbei an Brüllaffen und meterlangen Anakondas, das ist im Nariva Swamp & Bush Bush Wildlife Sanctuary auf Trinidad möglich. Durch die Caroni-Sümpfe im Westen der Insel fährt man wiederum mit dem Boot. Unvergesslich: Schwärme von Ibissen, die den Himmel bei ihrer abendlichen Heimkehr scharlachrot färben. Am Pigeon Point in Tobago geht es auf dem Surfbrett stehend zum Meer und durch Mangrovenwald – Stand Up Paddling als sanfter Naturtourismus.   

Tauchen zu schillernden Unterwasserwelten

Vor der Küste Tobagos, das oft als „Tauchmekka der Karibik“ bezeichnet wird, warten mehr als 40 Tauchspots auf Entdecker. In den Unterwasserwelten von Atlantik und Karibischer See schwimmen Papageifische und Barrakudas zwischen Riffen, Felsformationen und rund 300 Korallenarten. Professionell geführte Tauchbasen organisieren Ausflüge für Anfänger und Fortgeschrittene bei ganzjährig angenehmen Wassertemperaturen zwischen 24 und 29 Grad Celsius. Einige der beliebtesten Spots liegen am Crown Point, bei Charlotteville, rund um die kleine Insel St. Giles sowie auf der Atlantikseite bei Speyside und der Insel Little Tobago. Dort queren sogar Ammenhaie, Mantas und Schildkröten die Gewässer. 

Wer sich nicht ganz so tief hinab wagt, kann beim Schnorcheln oder vom Glasbodenboot aus einen Blick auf das Buccoo Reef werfen, das als Unterwasserpark geschützt ist. Geradezu märchenhaft muten die von bunten Fischen bewohnten Korallengärten an. Dem nahe gelegenen Nylon Pool mit seinem türkis-blauem Wasser über einer flachen Sandbank werden magische Verjüngungskräfte nachgesagt. Idylle pur herrscht auch am No Man’s Land, ein Sandstreifen zwischen üppiger Vegetation und den flachen Wellen der Bon Accord-Lagune.

Rasante Radtouren und Wanderungen im Regenwald

Für Touren mit dem Mountainbike sind Trinidad & Tobago ein echter Geheimtipp. Mit einem ortskundigen Führer geht es durch urwüchsige Regenwälder und zu malerischen Panoramen von Bergen, Strand und Meer. Sportliche Mountainbiker freuen sich über rasante Downhill-Pfade und Abenteuerstrecken mit Namen wie „Sky Loops“ und „Chocolate Cake“. Die Straßen mit teils kurzen, aber heftigen Steigungen sind auch für Rennradfahrer eine Herausforderung. Ende September treffen sich die besten Radfahrer der Karibik und Besucher aus aller Welt zum Tobago International Cycling Classic

Wanderer bekommen ebenfalls viel Abwechslung geboten, besonders im Norden Trinidads. Gemütlich läuft man durch alte Kakao- und Zitrusplantagen oder zum 91 Meter hohen Maracas Wasserfall. Der sportliche Aufstieg auf den zweithöchsten Berg der Insel, El Tucuche, wird mit einem umwerfenden Rundumblick belohnt. Um Aktivurlaubern noch bessere Einblicke in die einzigartige Landschaft zu ermöglichen, ist Trinidad & Tobago dabei, schonend ein neues Wanderwegesystem auszubauen. Der erste neun Kilometer lange Abschnitt dieses Eco-Trail-Projekts ist 2015 zwischen Grande Rivière und Sans Souci an der Nordküste eröffnet worden.

Einige der schönsten Ecken im Landesinneren sowie seltene Tiere und Pflanzen bekommt man zu sehen, wenn man mit einem der Tourguides des Asa Wright Nature Centre unterwegs ist. Die Halbinsel Chaguaramas ist ebenfalls sehr gut für Touren geeignet. Von hier aus kann man sich mit dem Boot zu den Gasparee Caves bringen lassen, bis zu 35 Meter tiefe Tropfsteinhöhlen.

Auch Tobagos Reize lassen sich beim Wandern wunderbar erkunden. Das älteste Naturschutzgebiet der westlichen Hemisphäre, Main Ridge Forest Reserve, beheimatet einen üppigen Regenwald mit seltenen Kolibriarten.

Fahrspaß und Seilrutschen-Action: Jeep Safari, ATV und Ziplining

Auch Jeep Safaris führen tief ins Landesinnere. Abseits der bekannten Wege weisen die kundigen Guides den Weg zu versteckten Bergdörfern und zu Wasserfällen, die einen natürlichen Badepool bilden. Das Quad Bike oder ATV (All Terrain Vehicle) bietet noch mehr Fahrspaß und ist ebenso geeignet, über sandige Straßen, durch Flüsse und am Strand entlang zu entlegenen Orten zu kommen.   
Adrenalin pur gibt es beim Ziplining, etwa an der Macqueripe Bay bei Chaguaramas. Wie ein Vogel saust man in bis zu 30 Metern Höhe auf langen Seilrutschen von Station zu Station, mitten durch den Dschungel.

Karibisch Reiten – eine Urlaubsdisziplin

Auf Tobago vermittelt die deutsche Auswanderin Veronika in Buccoo den natürlichen Umgang mit dem Pferd. So entdeckt man verschiedene Biotope der Insel wie Sümpfe und Mangrovenwälder für sich und hat direkten Kontakt mit unberührter Natur. Anschließend geht es auf dem Pferderücken an den Strand und ins Meer. Auf Trinidad gibt es mehrere Reitschulen, so zum Beispiel in St. Ann's, Arima und Santa Cruz.

Bei der Vermittlung zertifizierter Guides und passender Touren helfen die Tourismusorganisationen sowie die Hotelrezeptionen vor Ort gerne allen Besuchern!

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Mehr Informationen auf: tripadvisor HolidayCheck


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